U25 Angebote für Schulen

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Krisen und Suizidgedanken sind im Jugendalter selbstverständlich. Diese müssen nicht zwingend in einem Suizidversuch münden. Trotzdem sind professionelle Hilfen sinnvoll und besonders dann auch notwendig, wenn sich eine Krise sich zuspitzt und Suizidgedanken sich immer mehr aufdrängen. Theoretisches Wissen über die Entwicklung von Krisen, die Entstehung von Suizidalität und über den Umgang mit suizidgefährdeten Menschen wirkt suizidpräventiv.

Zu wissen, wohin man sich wenden und sich Unterstützung holen kann, wenn man selbst in einer schwierigen Lebenssituation ist, eine „Krise“ oder Suizidgedanken hat oder wenn Freunde betroffen sind, kann entlastend und letztendlich auch lebensrettend sein. Auch Eltern und weitere Bezugspersonen sind in solchen Situationen häufig unsicher und überfordert und wünschen sich Unterstützung und Umgangshilfen. Schule wird für Schüler zu einem immer bedeutsameren Lebensmittelpunkt.

Neben der Vermittlung von Wissen finden in zunehmendem Maße Freizeitgestaltung und elementare Versorgungsleistungen (z.B. Mittagessen) in der Schule statt: Schule wird also immer mehr zu einer Sozialisationsinstanz. Das bedeutet u. a., dass sich Lehrerinnen und Lehrer immer öfter Themenbereichen widmen müssen, die über die eigentliche Bildungstätigkeit weit hinausgehen. Und auch Mitschülerinnen und Mitschüler werden zunehmend zu „mächtigen Miterziehern“, wie die Shell-Jugendstudie von 2006 aufzeigt.

Deshalb wendet sich U25 mit unterschiedlichen zielgruppenspezifischen Informations- und Unterstützungsangeboten an Schulen. Im Einzelnen sind das:

Regelmäßige Info-Tische

Seit 2004 stehen wir in regelmäßigem Kontakt mit Freiburger Realschulen, Gymnasien und beruflichen Schulen. In 14-tägigen Abständen präsentieren wir uns, meist über ein halbes Schuljahr hinweg, in der großen Pause an Freiburger Schulen.

Die Regelmäßigkeit des niedrigschwelligen Informationsangebots bewirkt bei Schülern eine Vertrauensbildung, die es ihnen im Laufe der Zeit ermöglicht, Kontakte zu unseren Mitarbeiterinnen am Info-Tisch auf zu nehmen, Fragen zu stellen und sich mit Infomaterialien zu versorgen. Auch Lehrerinnen und Lehrer können sich am Info-Tisch über unsere Angebote und Arbeitsweise informieren und mit uns Kontakt aufnehmen. Gerne präsentieren wir uns auch bei Elternsprechtagen.

Erfahrungsgemäß wird dieses Angebot gut angenommen. Voraussetzung für die Info-Tische ist selbstverständlich das Einverständnis der Schulleitung. Gerne stellen wir dieses Angebot persönlich der Direktion und/oder den BeratungslehrerInnen vor.

Bei Interesse setzen Sie sich telefonisch (0761 - 3 33 88) oder über das Kontaktformular mit uns in Verbindung.

Unterrichtsgestaltung und Durchführung von Projekttagen

Im Unterricht informieren wir über die Themen Krise und Suizid. Neben den Zahlen und Fakten zeigen wir auf, wie es zu einer suizidalen Entwicklung kommen kann, welche Hilfen möglich sind und wie man Wege aus diesem Kreislauf findet. Hierbei ist unser besonderes Anliegen, dass die Schüler/-innen lernen, auf ihre eigenen Grenzen zu achten und sich nicht zu überfordern.

Der Unterricht wird individuell gestaltet und die genauen Inhalte werden selbstverständlich vorab mit den LehrerInnen besprochen. Er ist der Schulform und der Klassenstufe angepasst, kurzweilig und informativ und mit dem Einsatz verschiedener Medien und Methoden verbunden.

Bei Interesse setzen Sie sich telefonisch (0761 - 3 33 88) oder über das Kontaktformular mit uns in Verbindung.

Praxisbesuche bei [U25]

Viele Jugendliche wissen nicht, wohin sie sich wenden können, wenn sie Unterstützung brauchen oder haben Hemmungen, eine Beratungsstelle aufzusuchen. Um eventuelle Befürchtungen, Berührungsängste und Hemmschwellen ab zu bauen, bieten wir Information über [U25] und Unterrichtsgestaltung in unserer Einrichtung in der Oberau 23 an. Falls Sie dieses Angebot nutzen möchten, bitten wir Sie um frühzeitige Anmeldung.

Bei Interesse setzen Sie sich telefonisch (0761 - 3 33 88) oder über das Kontaktformular mit uns in Verbindung.

Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer

Um Lehrern mehr Sicherheit im Umgang mit dem, nach wie vor sehr tabuisierten, Thema Suizid zu geben, bieten wir in den Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer theoretische Informationen an, verbunden mit praktischen Übungen zum Umgang mit Schülerinnen und Schülern, die sich in (suizidalen) Krisen befinden. Selbstverständlich besprechen wir im Vorfeld gewünschte Inhalte, den zeitlichen Rahmen und versuchen individuelle Lösungen zu finden.

Für dieses Angebot erheben wir einen Unkostenbeitrag.
Bei Interesse setzen Sie sich telefonisch (0761 - 3 33 88) oder über das Kontaktformular mit uns in Verbindung.

Informationen für Eltern

Wenn Eltern mit den Krisen oder Suizidgedanken ihrer Kinder konfrontiert werden, entstehen oft Unsicherheiten im Umgang damit. Damit Eltern wissen, wohin sie selbst sich wenden können, wenn Sohn oder Tochter in einer Krise sind, welche Angebote es für die betroffenen Jugendlichen gibt und wie Eltern ganz konkret unterstützen können, stellen wir das Jugendprojekt und unserer Angebote auch bei Elternsprechtagen (in Form von Info-Tischen), bei Elternabenden und/oder Treffen der Elternbeiräte vor.

Bei Interesse setzen Sie sich telefonisch (0761 - 3 33 88) oder über das Kontaktformular mit uns in Verbindung.

 


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