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Text des Monats Dezember

Der Weg meines Lebens ist aussichtslos.
Ich bin eingegrenzt in meinen
Möglichkeiten.
Meine Gefühle kann ich nicht ordnen,
mal bin ich traurig,
mal bin ich wütend,
zugleich leer.
Ich bin allein und verzweifelt,
isoliert von der ganzen Welt.
Meine Muskeln spannen,
kurz vor dem Zittern,
aber es löst sich nicht mehr,
muss es aber auch nicht, denn bald ist es
vorbei.
Abgelöst von meiner Wut
und den Wunsch alles zu zerschlagen
bin ich froh und zufrieden damit.
Fühle mich erhoben,
stehe über dem Abschied.
Was bleibt ist die innere Leere.

(entstanden in der Ausbildungsgruppe 2017/2018 der neuen Peerberater*innen, beispielhafte Gefühls- und Gedankenwelt eines Menschen, der vor einem Suizid steht)

Diese Woche hatten wir Besuch aus Darmstadt im AKL!


Die 5 Mädels studieren an der Hochschule Darmstadt im Master Betriebswirtschaftslehre und sind derzeit damit beschäftigt ein Sponsoringkonzept für [U25] Deutschland zu entwerfen, das uns ab nächstem Jahr helfen soll finanziell auf festeren Beinen zu stehen. Wir freuen uns sehr über die Unterstützung und sind gespannt auf das Ergebnis!

Bitte helft mit bei der Studie zum Thema (Cyber-)Mobbing

An der Universität Wien wird derzeit eine hochaktuelle Studie zu dem Thema Mobbing und Cybermobbing durchgeführt. Im Rahmen dieser Studie wird erhoben, auf welche Arten sich (Cyber-)Mobbing zeigt und welche Motive die Täter dafür haben.
Cybermobbing ist ein sehr ernstzunehmendes Thema, das bereits mehrere jugendliche Todesopfer gefordert hat (z.B. Rehtaeh Parsons aus Kanada oder Tom Ribberink aus Holland).
Um wirkungsvolle Präventionsmaßnahmen zu entwickeln, damit nicht noch mehr junge Menschen aus Verzweiflung in den Suizid getrieben werden, ist die Forschung auf aussagekräftige Studien angewiesen. Je mehr Personen an einer Studie teilnehmen, desto höher ist letztendlich die Aussagekraft dieser Umfrage.

Du kannst nun helfen, indem du die Umfrage über den untenstehenden Link beantwortest. Zielgruppe sind vor allem Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren.

Link: https://ww3.unipark.de/uc/MoCyStudie/

• Alle Daten sind selbstverständlich anonym!
• Teilnahme ab 12 Jahren möglich
• Dauer ca. 10 Minuten
• Möglichkeit, einen Amazongutschein über 20€ zu gewinnen

vielen Dank für deine Mithilfe

neues Video auf [U25] Peer TV über die Kinder- und Jugendpsychiatrie Freiburg

In diesem Video möchten wir euch die Kinder- und Jugendpsychiatrie in Freiburg vorstellen. Wir hatten die Möglichkeit, mit einer Mitarbeiterin und einem Mitarbeiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie zu sprechen, die uns mehr über den Alltag in der Klinik und den Ablauf einer stationären Therapie erzählt haben.

Text des Monats November

Alles tut so weh,
alles ist zu viel,
das macht doch keinen Sinn.
Bin dem Ganzen nicht gewachsen,
weiß nicht mehr wohin.
Mir bleibt nichts als die Flucht,
will nicht gehen,
kann nicht bleiben,
bin doch sowieso allein.
Was hier an Hoffnung fehlt,
werde ich dort vielleicht finden,
fühle nichts für diese Welt,
es ist doch sowieso egal.
Angst habe ich nun keine mehr,
habe meinen Weg gewählt.
Kann zufrieden gehen.

(entstanden in der Ausbildungsgruppe der neuen Peerberater*innen, beispielhafte Gefühls- und Gedankenwelt eines Menschen, der vor einem Suizid steht)

#dubistmirwichtig unsere Aktion von [U25] Deutschland zum Welttag der Suizidprävention

Challenge zum Welttag der Suizidprävention

Am 10.09.2017 zum Welttag der Suizidprävention haben sich alle Standorte von [U25] Deutschland getroffen, um Botschaften für Menschen in Krisen zu sammeln. Unter dem #dubistmirwichtig wurden diese in den sozialen Netzwerken hochgeladen. Den Hashtag findet ihr auch auf der Startseite.
Auch die Peers von Freiburg waren natürlich dabei, die sich freuen, wenn ihr noch weitere Posts veröffentlicht.

Text des Monats September

Jugend

Was denkt ihr, wenn ihr uns unser Handy wegnehmt? Schließlich sind wir alt genug um damit umzugehen und zu entscheiden, wann und wie lange wir uns damit beschäftigen. Wir sind außerdem nicht die einzigen, die sie benutzen. Jeder ist heutzutage ständig in dieser virtuellen Welt, weil sie Teil der realen Welt geworden ist. Ihr benutzt sie auch! Wir teilen unsere schönsten; unsere traurigsten Momente mit unseren Freunden auch wenn sie gerade nicht dabei sind. Ob sie dabei verfälscht werden spielt keine Rolle. Wir sind regelrecht darauf angewiesen ständig auf dem neuesten Stand zu sein, up-to-date zu sein.

Aber was macht das mit uns in zwei parallelen Welten zu leben, ständig uns selbst und unser eigenes Leben als das beste zu verkaufen? Lügen wir uns dadurch nicht selbst ein bisschen an? Wenn wir zum Beispiel vorgeben jemand zu sein, der wir gar nicht sind… Aber schadet uns das oder gibt es uns einfach selbst ein besseres Gefühl, ein Gefühl ein tolles Leben zu führen?

Autor*in: anonym

Thema Therapie, Interview mit einem Therapeuten

In unseren neusten Videos auf unserem YouTube Kanal [U25] Peer TV haben wir das Thema Therapie aufgegriffen. Dazu haben wir zuerst erklärt, wie man eine Therapie machen kann und führen dann noch ein Interview mit einem systemischen Therapeuten (Dr. Helmut Wetzel). Außerdem möchten wir in einem beispielhaften Erstgespräch darstellen, wie eine Therapie beginnt. Viel Spaß beim anschauen 🙂

Text des Monats August

Jugend

Kind sein ist ubeschwert. Einfach. Problemlos. Glücklich. Leicht. Neugierig. Man kann an allem Spaß haben. So vieles und dabei ist es schon so schnell vorbei. So schnell kann man nicht mehr Kind sein und muss sich an Regeln halten und um alles kümmern.
Dann kommt das Jugendlich sein und dann wird es kompliziert. Dann wird es stressig. Man kommt in die Pubertät. Probleme mit Jungen. Probleme mit Mädchen. Probleme mit Eltern. Probleme mit Lehrern. Probleme mit Autoritäten. Probleme mit sich selbst. Probleme in der Schule. Eigentlich ist jugendlich sein ein einziges großes Problem. Und doch ist es eine so wichtige und eigentlich auch schöne Lebensphase. Denn wenn man darüber nachdenkt, was als nächstes kommt, wird es nur noch schlimmer.
Dann kommt das Erwachsen sein und darüber brauchen wir überhaupt nicht zu reden. Jeder weiß doch, wie schlimm das ist. Ich will gar nicht darüber nachdenken. Schaut doch nur in ihre Gesichter. Irgendwann werden wir mal so wie die. Stellt euch das mal vor.
Also eigentlich können wir doch ganz froh sein, dass wir jugendlich sind, immerhin können wir noch manchmal Kind sein. Die Regeln brechen. Auch mal verrückt sein. Zusammenbrechen. Ausrasten. Alles ausprobieren. Uns nichtmal selbst verstehen. Wir haben ja noch das ganze Leben vor uns. Wir dürfen das. Wir bekommen das hin.

 

Autorin: Antonia T.