Aktuelles von [U25] Freiburg

Text des Monats Juni

„Warum gehst du denn so krumm, Tiger?“, fragt der kleine Bär. „Weil ich so unglücklich bin“, sagte der kleine Tiger. „Weil wir keinen Schatz gefunden haben.“
„Dann steig auf“, sagte der kleine Bär, „ich trag dich ein Stückel.“

„O Bär“, sagte der Tiger, „ist das Leben nicht unheimlich schön, sag!“
„Ja“, sagte der kleine Bär, „ganz unheimlich und schön.“

vom Kinderbuchautor „Janosch“

Text des Monats Mai

Wenn der Tag einfach nicht enden will und dir selbst nur die Nacht übrigbleibt,
wenn du dir sicher bist, genug von diesem Leben zu haben, halte durch!
Lass dich nicht gehen, denn jeder von uns weint und jeder von uns leidet manchmal.

Manchmal läuft irgendwie alles falsch.
Drum lass uns jetzt einfach zusammen singen.

Wenn selbst am Tag die Sonne nicht mehr scheint, halte durch!
Wenn du dich so fühlst, als würde dir alles entgleiten, halte durch!
Wenn du denkst, du hättest nun wirklich genug von diesem Leben, halte durch!

Denn auch wenn jeder von uns manchmal leidet.
Suche Trost bei denen Freunden und wirf jetzt nicht das Handtuch.
Und wenn du dich von allen im Stich gelassen fühlst, von allen alleingelassen, glaub mir: Du bist nicht alleine!

übersetzter Songtext „Everybody hurts“ REM

Text des Monats April

Ein belangloser Moment
Er kam. Der Moment, auf den ich wartete. Irgendwann im April 2000. Er war vollkommen belanglos. Es gibt nicht mal viel, was ich darüber schreiben kann. Und genau das war das Wunderbare daran. Es war ein Moment des Nichts, der Selbstvergessenheit, des fast zehn Sekunden dauernden Wachseins, ohne dass ich aktiv an meine Depression oder Angst dachte. Ich dachte an die Arbeit. Daran, ob ich einen Artikel von mir in die Zeitung bringen könnte. Es war kein glücklicher Gedanke, sondern ein neutraler. Es war der Silberstreif am Horizont, das Zeichen, dass die Sonne noch irgendwo existierte. Der Moment dauerte nicht lang, aber als sich die Wolken wieder vorschoben, war Hoffnung da. Es würde eine Zeit kommen, wenn aus diesen schmerzlosen Sekunden Minuten werden würden, Stunden und vielleicht sogar Tage.

Aus dem Buch „Ziemlich gute Gründe am Leben zu bleiben“ von Matt Haig

Text des Monats März

Desiderata

Gehe ruhig und gelassen durch Lärm und Hast dieser Zeit und denke daran, dass wahrer Friede nur in der Stille zu suchen und zu finden ist.
Versuche, soweit es dir möglich ist, ohne dich selbst aufzugeben, mit allen Menschen auf gutem Fuß zu stehen, das heißt: auszukommen.
Wo immer es nötig ist, sage ruhig und besonnen die Wahrheit, und sei dir dabei stets bewusst, dass diese auch schmerzen kann.
Höre die Weltweisen, aber höre auch die anderen an, selbst wenn sie dir unwissend und dumm erscheinen, denn auch sie haben ihre Geschichte und an ihrem Schicksal zu tragen.
Meide die lauten und streitsüchtigen Menschen, denn sie sind eine Qual für den Geist.

Wenn du dich mit anderen vergleichst, werde nicht hochmütig und überheblich oder fühle dich nicht zu gering. Wisse: Es wird immer Menschen geben, die besser, vielleicht auch bedeutender oder geringer sind als du. Freue dich an dem bisher Erreichten und deinen Plänen, die dich beflügeln.
[…] Viele Menschen streben nach hohen Idealen, und überall gibt es gute Menschen und Helden. Sei du selbst! Bleibe dir selber treu, was auch immer geschehen mag, Und – was immer du bist, bleibe stets bescheiden.

Heuchle nie Gefühle vor, wo sie nicht vorhanden. Du schadest dir damit selbst und vor allem verletzt du andere.
Denke nie verächtlich über die Liebe, denn sie ist etwas Heiliges, und wo immer sie sich wieder regt, behandle sie als etwas Kostbares. Sie erfährt soviel Entzauberung, erlebt soviel Enttäuschung und erträgt manche Dürre. Dennoch wächst sie immer wieder neu wie frisches Gras, sie ist voll Ausdauer und Langmut.
[…] Stärke die Kraft deines Geistes, damit sie dir beisteht, wenn plötzliches Unheil über dich kommt.
Überfordere dich nicht mit Wunschträumen, bleibe realistisch und schau auf das, was im Augenblick nötig und möglich ist. Denn viele Ängste kommen aus falschen Erwartungen und Vorstellungen. Sie machen dich an Leib und Seele kaputt und nähren deinen Verdruss.

Bei aller Übung von Selbstdisziplin sei freundlich zu dir selbst. Du bist ein Kind der Schöpfung, ebenso wie Sonne, Mond und Sterne sowie Bäume und Sträucher, Berge, Hügel und Täler, Wind, Wasser und Feuer ein Teil dieser sind.
Du hast ein Recht, hier zu sein. Du brauchst dich nicht zu rechtfertigen, Gott hat dich gewollt; Er liebt dich und will, dass du glücklich bist. Und wenn du dich auch selbst und deine Umwelt nicht verstehst, so entfaltet sich doch die Welt nach Gottes Plan. Er hält und trägt dich.

So lebe denn in Frieden mit Gott, was du auch immer für eine Vorstellung von ihm hast. Was auch immer dein Streben und Sehnen ist, bewahre dir den Frieden mit deiner Seele, also den Frieden mit dir selbst und deinen Mitmenschen. Dann wird in dir die Erkenntnis wachsen, dass die Welt bei aller Mühe und Last, bei aller Plage und zerronnenen Träumen, dennoch eine schöne ist, auf der zu leben sich lohnt.

Greife nicht nach den Sternen. Strebe behutsam danach, zufrieden und glücklich zu sein.

Lebensregeln von Max Ehrmann

Text des Monats Februar

Es geht nicht immer geradeaus
Manchmal geht es auch nach unten
Und das wonach du suchst
Hast du noch immer nicht gefunden
Die Jahre ziehen im Flug an dir vorbei
Die Last auf deinen Schultern, schwer wie Blei

Jeden Morgen stehst du auf
Und kippst den Kaffee runter
Deine Träume aufgebraucht
Und du glaubst nicht mehr an Wunder
Mit Vollgas knapp am Glück vorbeigerauscht
Was dich runterzieht, ey ich zieh dich wieder rauf

Ich trag‘ dich durch
Die schweren Zeiten
So wie ein Schatten
Werd‘ ich dich begleiten

Ich werd‘ dich begleiten
Denn es ist nie zu spät
Um nochmal durchzustarten
Wo hinter all den schwarzen Wolken
Wieder gute Zeiten warten

Stell die Uhr nochmal auf null
Lass uns neue Lieder singen
So wie zwei Helikopter
Schweben wir über den Dingen
Und was da unten los ist, ist egal
Wir finden einen Weg so wie jedes Mal

Wieder geile Zeiten warten
Ey, lass zusammenhalten
Dann kommt die Sonne durch
Wir sind doch Lichtgestalten
Ey, das weißt du doch

Songtext „Durch die schweren Zeiten“ von Udo Lindenberg

Gesa sagt „Auf Wiedersehen“

Leider geht meine Zeit beim AKL und somit auch bei [U25] zu Ende. Ich habe hier viele tolle Menschen kennen gelernt und bereichernde Erfahrungen gemacht. Ich wünsche euch allen, dass ihr in schwierigen Zeiten einen Ausweg findet und immer jemanden an eurer Seite habt. Es grüßt ganz lieb die Gesa 🙂

[U25] Peer TV hat sich erweitert

Am ersten Dezember Wochenende haben wir unser Team von [U25] Peer TV erweitert. Bei [U25] Freiburg haben Peers von den Standorten Biberach, Emsland und auch Freiburg gelernt, wie sie in Zukunft für unseren nun gemeinsamen YouTube Kanal [U25] Peer TV Deutschland Videos drehen können. Wir freuen uns sehr, dass das Projekt weiterlebt.