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Martina
vom: 08.05.2009
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Hallo, liebes U25-Team!

ich habe gestern Euren Film mit Jule gesehen und habe sehr viele Parallelen zu mir feststellen müssen. Der Film war total super. Vor diesem Beitrag hatte ich noch nie etwas von Euch gehört. Jule kam in dem Film super sympatisch rüber. Von ihr könnte ich mir durchaus vorstellen, mir aus meiner derzeitigen Verzweiflung, die zur Zeit immer öfter auf Suizid-Gedanken hinausläuft, heraushelfen zu lassen. Großes Kompliment für Eure Arbeit.
 
Marie
vom: 08.05.2009
     
Da hier wirklich schon alles gesagt wurde und auch ich den Film klasse fand und mich total freue,dass ich gestern Nacht noch auf was Großartiges im TV gestoßen bin(ich nenns mal Fügung),
habe ich nur eine Frage:
Gibt es euch oder ähnliche Projekte auch in anderen Städten?
Ich hätte mich daran sicher gerne beteiligt.
Seltsamerweise saß ich,als die Doku lief gerade mit einem Freund vorm Fernseher,der wie ich auch so seine Tiefpunkte hatte und wir konnten so gut fühlen,was da in Anna und Jule ablief.
Alle,die da waren verstehen worum es geht und es ist sooo schön,wenn die,die es geschafft haben ihr Leben zu ändern einen Weg in die Dunkelheit derer finden,die noch durch ihr Tal müssen.
Hat uns beide auch sehr bewegt.
War eine einzigartige Gefühlsmischung,die da aufkam.


Liebe Grüße an das ganze Team!


Kommentar vom Webmaster:
Hallo Marie,
unseres Wissens gibt es ein vergleichbares Projekt noch beim Arbeitskreis Leben Tübingnn/Reutlichen mit dem namen yout-life-line.
LG Wolfgang [U25]
Christian
vom: 08.05.2009
     
Hallo,
der Film hat mich unglaublich bewegt. Ich sitzte gerade hier in der Unibibliothek und hatte als ehemals suizidgefaehrdeter oft echt stark mit den Traenen zu kaempfen. Absolut unglaublich was Ihr da fuer Arbeit leistet. Ich wuerde da eigentlich wirklich gerne irgendwie mithelfen, aber ich weiss nicht ob ich fuer so etwas stabil genug bin. Und ausserdem komme ich natuerlich nicht aus Freiburg. Gibt's denn solche Organisationen auch wo anders?

Ganz viele liebe Gruesse an Jule und alle von U25
Christian
 
anke
vom: 08.05.2009
     
hallo u25,

...was für ein beeindruckender film. ich kann meine gedanken und gefühle kaum in worte fassen. ich finde es so gut und wichtig, dass ihr einen einblick in diese thematik gewährt, vor der sicherlich viele die augen verschließen, die jedoch jeden so plötzlich treffen kann. ich bin beeindruckt von annas und jules worten. ich bin beeindruckt von der tätigkeit, die ihr alle leistet. ich habe mich gerade mit meinem mitbewohner über den film unterhalten. er meinte, dass man nicht vergessen darf, dass es immer eine tür gibt, an die man noch nicht geklopft hat. damit hat er sicherlich recht, ihr seid solch eine tür. jedoch kommt einem der weg zu dieser tür in dieser schweren, dunklen, grausamen situation so weit vor oder man sieht die tür nicht oder kennt sie nicht...
ich kenne suizidgedanken von mir selber und bin heilfroh stützende türen gefunden zu haben. ich habe über lange zeit meinen damaligen freund in phasen der sehnsucht nach dem freitod begleitet. er hatte einen plan, er hatte oft schon einen plan, er war kurz vor dem letzten schritt. und ich spüre gerade wieder diese damalige bodenlos tiefe angst, die schwere und sprachlosigkeit. aber wir haben es geschafft. ich hab ihn gestern gleich nach der sendung angerufen...ich bin so froh, dass er es damals nicht getan hat und seine suizidgedanken inzwischen verloren hat...und ich bin so froh, über diese tiefe verbundenheit, die aus der damaligen zeit entstanden ist...

jule sagt in dem film, dass es wichtig ist, zu wissen, dass sie nicht die verantwortung für annas leben trägt und dass sich das sicher grausam anhört. das finde ich überhaupt nicht. andernfalls wird sie wirkungs- und ebenso hilflos. eine tolle junge frau, die sicher eine gute sozialpädagogin wird.

euch wurden die fördergelder gekürzt...ich hoffe, dass der film viele zuschauer zum spenden angeregt hat, damit ihr eure arbeit weiter fortführen könnt.

danke.

herzliche grüße aus lüneburg
 
Anna aus dem Film
vom: 08.05.2009
     
Ich bins nochmal,
ich möchte mich nochmal ganz herzlich bei U25 bedanken :-)
 
Anna aus dem Film
vom: 08.05.2009
     
Hallo u25
also hier mal mein Eindruck vom Film:

Also eigenentlich weiß ich nicht so genau was iich sagen soll: ich meine er ist wirklcih total bewegend und großartig. Auch wenn ich selbst dabei war. Ich meine, seine Mails noch einmal vorgelesen zu bekommen ist teilweise komisch, aber auch sehr berührend.

Er ist wirklich sehr gut geworden. Mein Kompliment :-). (So jetzt hab icg ja doch was geschrieben. Auch wenn worte das nicht riichtig wiedergeben können :-))

Am besten hat mir gefallen, dass die beiden Schicksale von "anna" und Jule so ineinander verflochten wurden. Und das die Mails in der richtigen Stimmung vorgelesen wúrden. Das hat das ganze noch bewegender gemacht.

Tja ich denke das der Film vielen Helfen wird über das was sie -wie Faust sagen würde- im innersten zusammenhält :-) und bedrückt - sprich die Einsamkeit, Leere und das Gefühl des nicht wertseins- mit anderen drüber zu reden eventuell sogar mit u25 :-).

Also dann liebe Grüße von Anna aus dem Film
 
nele
vom: 08.05.2009
     
liebe jule,

ich war erstaunt, dich nach so langer zeit auf diese weise wieder zu sehen. hut ab für so viel mut! lass es dir gut gehen!

liebe grüße aus hh city,
nele
 
Alex
vom: 08.05.2009
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Hallo zusammen,

(Zu der Reportage bei Menschen hautnah...Emotion

ich hatte gerade bereits eine halbe DIN A4 Seite zu der Reportage geschrieben, aber nun wieder alle gelöscht, weil es zum einen wohl die mmer gleichen Phrasen zur Gesellschaft und ihren Beteiligten gewesen wären und zum anderen, weil diese Zeilen am Ende wohl einfach nicht der Tiefe der Haltlosigkeit der betroffenen Kinder und Jugendlichen in der Reportage gerecht werden würden.

Nur soviel:

Es hat mich erschüttert, dass so junge Menschen so verzweifelt, so haltlos, so hoffnungslos sind, dass sie innerlich so eine Leere spüren.

Ich kann diesen Menschen nur wünschen, dass sie irgendwann einen Menschen treffen, der ihnen zeigt, dass sie absolut liebenswerte und hübsche Menschen sind, die wirklich gebraucht werden. Gebraucht werden soll dabei eben nicht zwingend "von der Gesellschaft gebraucht" bedeuten, sondern viel eher von einem einzelnen, nahe stehenden Menschen, der den anderen Menschen auffängt und ihn so nimmt, wie er ist.

Als erwachsener Mensch weiss man, dass einem solche Menschen nicht zwingend begegnen müssen, dass man es im Zweifel in Kauf nehmen muss, dass sie nicht oder nur sehr spät kommen... als Kind weiss man so etwas nicht. So etwas muss man als Kind auch nicht wissen, Kinder sollen alle Liebe und Aufmerksamkeit bekommen, die Menschen nur möglich ist.

Unfassbar teilweise das, was stattdessen durch die Medien geht.

Respekt vor Eurer Arbeit! Ich wünsche Euch, den derzeitigen und zukünftigen Mitarbeitern, weiterhin viel Mut und Durchhaltevermögen und viel Fingerspitzengefühl. Den ehemaligen Mitarbeiten gebührt der gleiche Dank und Respekt.

Ihr habt eine kleine Umfrage zur Reportage auf Eure Seite gestellt. Ich weiss, dass es etwas kleinlich ist, aber ich halte das Auswahlmerkmal "Total super" angesichts der tragischen Geschichten in dieser Reportage für nicht wirklich passend. Warum schreibt ihr nicht gleich "geil" oder "echt unterhaltend" ? Nun ja, man kann eben geteilter Meinung über bestimmte Dinge sein.

Schön, dass es Euch gibt! Ich werde versuchen, Euch dauerhaft durch eine kleine regelmäßig wiederkehrende Spende zu unterstüzen.

Herzlichst

Alex

P.S.: Als Jule gegen Ende der Reportage Post von Anna bekommen hat, sind mir echt kleine Tränen der Freude gekullert... BRAVO Anna, bravo Jule!
 
Martin
vom: 08.05.2009
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Ein sehr guter Film der sicherlich einige Menschen ermutigt hat, der Option Leben eine Chance zu geben.

Noch beeindruckender war nur die Hauptprotagonistin Jule. Ihre Reife und Einfühlsamkeit hat mich wahrlich beeindruckt. Ist sie schon vergeben oder bestehen noch Chancen?
 
Philipp
vom: 08.05.2009
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Hallo,

ich bin schwer beeindruckt von dem Film. Hatte mein Tag noch angefangen wie ein normaler Tag im Semester, mit lange schlafen, Zeitung lesen, schlafen, Gedanken machen über's aufstehen, so bin ich plötzlich nach diesen 45 Minuten in einer anderen Gedankenwelt.
Die Nähe und Offenheit, die dieser Film transportiert ist unbeschreiblich, aber auf eine gewisse Art auch grausam. Mir fehlen die Worte.

Ich möchte an dieser Stelle kurz auf die "Aktion" towriteloveonherarms hinweisen. Ein amerikanisches Projekt, gewachsen aus einem christlichen Freundeskreis, die mit dem T-Shirt-Verkauf mittlerweile mehrere stationäre Behandlungen für depressive Menschen finanzieren.

Gottes Segen für eure Arbeit,

Philipp
 
Rebecca
vom: 08.05.2009
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Habe, wie die Schreiber vor mir, den Beitrag eben auf WDR gesehen, leider bisschen spät...habe nur die letzten 15 min mitbekommen, aber selbst die haben gereicht um sagen zu können: Super Sache...sehr gut, dass es sowas gibt und sehr schade, dass euch die Mittel gekürzt wurden...
Trotzdem: macht weiter so... GROßE ANERKENNUNG! Emotion
 
Stephan S.
vom: 08.05.2009
E-Mail   ICQ
Hallo Ihr,

auch ich habe eure Sendung in der Wiederholung gesehen und muss sagen das ich sehr Beeindruckt bin was ihr leistet. Ich selber aber derzeit in einer Nerven Klinik mit dem Fachbereich "Borderline" und Suizid.
 
Tanja
vom: 08.05.2009
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Ich habe gerade den Dokumentarfilm gesehen und bin sehr beeindruckt von eurer Arbeit und eurem Engagement!Toll!Herzliche Grüße Tanja Nikolic  
ann-kathrin
vom: 08.05.2009
     
hey ihr

Ich habe gestern wdr hautnah geschaut und
bin so auf eure seite aufmerksam geworden.


Ich finde es super das es U25 gibt
und ihr suicidgefärdeteten Menschen helfen könnt.

macht weiter so

viele liebe grüßeEmotion
 
suma
vom: 08.05.2009
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Hallo, was macht Ihr eigendlich ,wenn ein Suizid direkt angekündigt wird,wie kommt Ihr an die Leute ran ? Könnt Ihr den Suizid dann verhindern ? Liebe Grüße Suma

Kommentar vom Webmaster:
Hallo suma,

wie Wolfgang beim Eintrag von Melanie bereits geschrieben hat, läuft unser Beratungsangebot anonym ab. Wir stehen per Mail in Kontakt mit den Jugendlichen und versuchen bei konkreten Ankündigungen, zusammen mit den Jugendlichen neue Hoffnungen und Wege zu finden, so, wie das im Film bei Jule und Anna der Fall war. Liebe Grüße, Solveig [U25]
peter
vom: 08.05.2009
     
Hallo, ich habe auch den Film gestern im WDR gesehen. Da schon soviele Einträge eigentlich alles gesagt haben, möchte ich mich einfach anschließen und euch sagen, dass ich es unglaublich toll findet, was ihr für eine Arbeit leistet. Vielen, vielen Dank dafür.  
Illy
vom: 08.05.2009
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WOW, die Doku hat dem Titel alle Ehre gemacht: Menschen hautnah.
Vielen Dank für alle Offenheit, Tiefblicke, Einblicke und auch Rückblicke...
Nur schlecht konnte ich nach der Doku die Ruhe der finden, aber heute
ist ein Neuer Tag, Neues Leben, Neue Freude und guter Grund zu Leben,
weil Gott uns in dieses Leben geliebt hat und das allein genügt um wirklich zu LEBEN!
 
schatzi65
vom: 08.05.2009
E-Mail    
Hallo,
ich habe gestern Abend die Dokumentation im WDR angeschaut. Es ist einfach toll, dass Ihr für diese Menschen mit Suizidgedanken da seid, Ihnen Trost spendet, Hoffnung macht und vor allem jedes einzelne Schicksal bedingungslos respektiert. Ich selbst habe meinen Bruder durch Suizid verloren. Betroffene Angehörige empfinden oft Wut, die anfangs der Trauer überwiegt. Wut habe ich gestern Abend empfunden, als ich im Abspann folgenden Satz las: "U 25 wurden die Fördergelder gestrichen". - Kaum zu glauben !! Suizidberatung muss es weiterhin geben. Ohne Jule wäre "Anna" tot! Eine Beratung kann Leben retten, was, wenn es keine Beratung mehr geben kann, "weil Fördergelder fehlen". Hier wird wieder mal an der falschen Stelle gespart. Ich wünsche Euch mit Eurer Arbeit weiterhin die Kraft, anderen Menschen zur Seite zu stehen und sie dahin zu bringen, zu sehen, dass es sich zu leben lohnt.
Liebe Grüße
 
M.P.
vom: 08.05.2009
     
Ich habe gestern Abend die Dokumentation im WDR gesehen.

Während des Films fühlte unglaubliche Wärme, Hoffnung und Freude aber auch Traurigkeit, Angst und Bedrückung.

Ich empfinde eure Arbeit als außerordentlich klasse. Es ist schön zu wissen, dass diese Arbeit von euch geleistet wird. Da ich selber Sozialpädagogik studiere war es für mich schön zu sehen, wie ihr mit den Menschen, die in einer Krisensituation stecken, arbeitet.

Ihr leistet super Arbeit!

Ich danke euch, für diese bewegende Dokumentation! Macht weiter so!

Mit freundlichem Gruß

M.P.
 
Der Getriebene
vom: 08.05.2009
     
Ich bin bewegt von dem Beitrag den ich eben im WDR gesehen habe. Bewegt daher, weil ich in jungen Jahren auch mehrere Suizidversuche zum Glück überlebt habe. Ich finde es toll, dass es für Kinder und Jugendliche solche Einrichtungen heutzutage gibt, welche vielleicht das schlimmste verhindern helfen. Großes Lob an die Mitarbeiter, da ihr Eue Freizeit opfert um anderen zu helfen. Ich kann nachvollziehen wie schwierig das ist, dafür die Kraft aufzubringen. Ich habe selbst zwei jahre im sozialen Bereich gearbeitet und musste dies aber aufgeben, da es mich unendlich viel Kraft gekostet hat. Am schlimmsten war die Ohnmacht nicht so helfen zu können, wie ich im Einzelfall gern geholfen hätte.  
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