Aktuelles von [U25] Freiburg

Clara sagt “Hallo!”

Nach fast 1 1/2 Jahren Elternzeit bin ich wieder zurück bei [U25]! Dank meiner tollen Vertretung Ines konnte ich meine “Auszeit” sehr genießen und freue mich jetzt riesig wieder dabei zu sein 🙂 Ich bin gespannt auf viele neue und “alte” Begegnungen – ihr habt mir gefehlt!

Text des Monats Mai

“If we listened to our intellect we’d never have a love affair. We’d never have a friendship. We’d never go in business because we’d be cynical: “It’s gonna go wrong.” Or “She’s going to hurt me.” Or,”I’ve had a couple of bad love affairs, so therefore . . .” Well, that’s nonsense. You’re going to miss life. You’ve got to jump off the cliff all the time and build your wings on the way down.”

Ray Bradbury

Ines sagt Tschüß!

Meine Zeit bei [U25] geht leider mit großen Schritten dem Ende entgegen. Ab Mai kommt Clara wieder aus der Elternzeit zurück und übernimmt den Freiburger Posten.
Daher will ich mich von euch verabschieden und mich für die wunderbare Zeit bedanken, die ich bei [U25] Freiburg hatte :-).

Alles Liebe
Ines

Neue Peers für [U25] Freiburg!

Geschafft!! Seit Anfang April dürfen wir sechs neue Peerberater*innen bei [U25] Freiburg begrüßen, die in zehn Einheiten intensiv auf ihre neue Aufgabe als Online-Krisenbegleiter*innen vorbereitet wurden. Wir freuen uns sehr, dass wir die Ausbildung trotz der besonderen Umstände – dank viel Flexibilität, Engagement und nicht zuletzt Humor – erfolgreich durchführen und abschließen konnten. Willkommen im Team 🙂

Text des Monats April

Manche Menschen

Manche Menschen wissen nicht,
wie wichtig es ist, dass sie einfach da sind.

Manche Menschen wissen nicht,
wie gut es tut, sie nur zu sehen

Manche Menschen wissen nicht,
wie tröstlich ihr gütiges Lächeln wirkt

Manche Menschen wissen nicht,
wie wohltuend ihre Nähe ist

Manche Menschen wissen nicht,
wie viel ärmer wir ohne sie wären

Manche Menschen wissen nicht,
dass sie ein Geschenk des Himmels sind

Sie wüssten es,
würden wir es ihnen sagen.

Von Paul Celan

Dokutipp: Geheime Suizid-Gedanken

WDR-Reporterin Fatima hat sich mit Monja getroffen, um mehr über ihren Weg im Umgang mit den Suizidgedanken zu erfahren. Lange hatte diese sich nicht getraut, ihre Gedanken an Suizid frei und ehrlich zu äußern. Bei [U25] hat sie schließlich einen Ort gefunden, an dem sie sich Gleichaltrigen anvertrauen konnte. Wir finden, dass Monja eine sehr beeindruckende junge Frau ist! Schaut doch mal in die Doku rein:

https://www.youtube.com/watch?v=JDbg8OjG3O4

 


© funk.net

Abschied und Aufbruch

Nach über 26 Jahren im AKL Freiburg hat Wolfgang Stich sich Ende Februar in den Ruhestand verabschiedet. Besonders dankbar sind wir von [U25] ihm für die Idee und Umsetzung unseres Mailberatungsangebots, das 2001 in Freiburg an den Start gegangen ist – als erster von heute zehn [U25]-Standorten! Neuer Leiter des AKLs in Freiburg ist seit dem 01. März Stefan Hannen.

 

(v.l.n.r.: Ilka König, Julia Kirchmann, Ines Bruder, Stefan Hannen)

Text des Monats Februar

‘Siehst Du, Momo’, sagte er, ‘es ist so: Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang, die kann man niemals schaffen, denkt man.’

Er blickte eine Weile schweigend vor sich hin, dann fuhr er fort:

‘Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt. Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst zu tun, und zum Schluss ist man ganz aus der Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem.

So darf man es nicht machen!’

Er dachte einige Zeit nach. Dann sprach er weiter:

‘Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst Du? Man muss nur an den nächsten Schritt denken, den nächsten Atemzug, den nächsten Besenstrich. Und immer wieder nur den nächsten.’

Wieder hielt er inne und überlegte, ehe er hinzufügte:

‘Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.’

Michael Ende (Textauszug aus Momo)

 

Text des Monats Januar

Lied zur Nacht

Nun geht der Tag zu Ende,
Schon schweigen die vier Wände,
Zum Schatten wird der Baum.
Lass in die Nacht uns münden
Und Herz zum Herzen finden.
Auf blassen Segeln schwimmt ein Traum.

Nun spür ich deine Nähe.
Dass dir kein Arg geschehe,
– So schlicht sei mein Gebet.
Die schwarzen Nachtgedanken,
Sie welkten schon, versanken,
Von deinen Händen fortgeweht.

Nun steigt auf Silberflügeln,
Aus roten Wolkenhügeln
Der späte Abendwind.
Lass drin uns Engel schauen
Mit gläubigem Vertrauen
Wie einst das demutsvolle Kind

Von Mascha Kaléko